- Radreisen aus Leidenschaft

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1. Tag von Weikersheim nach Rothenburg o.d. Tauber (44 km)

Am Marktplatz in Weikersheim mit den schönen, stattlichen Amthäusern, am Eingang zur wunderschönen Schlossanlage beginnt unsere mehrtägige Radtour. Bis Rothenburg o.d. Tauber folgen wir der Tauber entlang einer wunderbaren Wegführung. Umgeben von Weinbergen in Weikersheim führt uns die Strecke durch das schmale Tal stets aufwärts der Tauber aber wenn es zu eng wird, führt uns der Weg auch mal über Steigungen und kurze Abfahrten. Besonders der Abschnitt zwischen Creglingen und Tauberzell ist von stetigem Auf und Ab durch eine herrliche Landschaft von Streuobstwiesen geprägt.
Kurz hinter Creglingen lohnt ein Abstecher ins Herrgottstal. Dort befindet sich die Herrgottskirche mit dem berühmten Marienaltar von Tilmann Riemenschneider.
Bei Archshofen verläuft die Landesgrenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg durch die Schankstube vom Gasthaus Holdermühle, das direkt am Wegesrand liegt. Ein kurzer Regenschauer zwingt uns zur Einkehr, die wir gerne weiter empfehlen. Wir fahren weiter bis Detwang und verlassen die Tauber um auf steilem Weg unsere Räder hinauf nach Rothenburg zu schieben. Auf einem Hochplateau, mit dicken, mit Türmen und Toren bewehrten Mauern, tauchen wir ein in einen romantischen Ort mit historischem mittelalterlichem Stadtbild.

Übernachtung im Hotel Rödertor, Ansbacher Straße 7, 91541 Rothenburg o.d. Tauber
Tel. 09861-2022  


2. Tag von Rothenburg o.d. Tauber nach Dinkelsbühl (48 km)

Wir beginnen die Tagestour mit einer Stadtrundfahrt auf dem Fahrrad durch Rothenburg und verlassen die Stadt durch das Spitaltor in südliche Richtung. Über St. Leonhard, Gebsattel folgen wir weiter der Tauber bis Diebach. Hier nehmen wir Abschied von der Tauber, halten uns links und radeln langsam ansteigend Richtung Schillingsfürst. Es ist der Anstieg zur Frankenhöhe den unsere Oberschenkel zu spüren bekommen. Wir zehren vom Brennwert des Frühstücks bei jedem Tritt in die Pedale. Auf den letzten 3 km bis Schillingsfürst gewinnen wir 100m an Höhe und belohnen uns mit einem Mittagsschoppen im Gasthaus "Zur Post". Für die Weiterfahrt nach Schopfloch wählen wir die weniger anstrengende Westroute über Wörnitz und folgen dem Wörnitzweg stets eben und bequem. In der Höhe von Schopfloch sind wir zurück auf der Route der Romantischen Straße und fahren weiter der Wörnitz entlang bis wir Dinkelsbühl erreichen.
Hinter historischen Mauern präsentiert sich die Stadt mit einem unversehrtem Stadtbild. Große herrschaftliche Fachwerkhäuser vermischen sich in verschlungenen Gassen mit einfachen Bürger- und Handwerkshäuser. Über allem ragt das gothische Münster St. Georg, eine der schönsten Hallenkirchen Süddeutschlands. Ein schöner Stadtpark mit einer Statue des Dinkelbauers weist auf frühere Zeiten mit dem Anbau von Dinkel hin.  

Übernachtung im Hotel Eisenkrug, Dr. Martin-Luther-Str. 1, 91550 Dinkelsbühl
Tel. 09851-57700  

3. Tag von Dinkelsbühl nach Nördlingen (65 km)

Wir verlassen Dinkelsbühl auf der Nördlinger Straße durch das Nördlinger Tor und fahren an Felder und Wiesen vorbei stets in Sichtweite die Wörnitz Richtung Süden. Ab Mönchsroth folgen wir dem Deutschen Limes-Radweg über Wilburgstetten auf ebener Strecke weiter der Wörnitz entlang. Südlich von Wittelshofen biegt der Limes-Radweg ab, wir bleiben an der Wörnitz und radeln eben und bequem weiter Richtung Wassertrüdingen.  Im weiteren Verlauf erreichen wir die alte Fürstenstadt Öttingen, die Quelle bayerischen Bieres.  Wir befinden uns im nördlichen Teil des Geoparks Ries, Europas großem Meteoritenkrater.
Stets weiter in Nähe der Wörnitz führt unsere Route nach Fessenheim. Wir sind jetzt östlich von Nördlingen und fahren über Deiningen auf dem Radweg in Nachbarschaft zur Bundesstraße in die mittelalterliche Stadt Nördlingen, direkt im Herzen des Meteoritenkraters gelegen.
Umgeben von einer 2,7 Kilometer langen Stadtmauer mit 11 Stadtmauertürmen und 5 erhaltenen Stadttoren zeigt sich Nördlingen von der Höhe seines Wahrzeichens, dem 90 m hohen Turm "Daniel" als kreisrunde Stadt. Ein Spaziergang auf der gut erhaltenen Stadtmauer mit dem Blick in die schmalen Gassen und romantischen Winkel ist sehr zu empfehlen.  

Übernachtung im Gasthof zum Engel, Wemdinger Straße 4, 86720 Nördlingen  
Tel. 09081-3167  

4. Tag von Nördlingen nach Rain (62 km)

Die Tagesetappe führt uns in südöstlicher Richtung aus Nördlingen hinaus durch das Ries in Richtung Reimlingen, Merzingen nach Hoppingen. Hier erreichen wir wieder die Wörnitz, die wir in Heroldingen überqueren. Wir folgen dem weiteren Lauf der Wörnitz und kommen nach Harburg in Bayerisch-Schwaben. Über der malerischen Altstadt erhebt sich die mittelalterliche Burganlage. Jetzt sind es noch 14km dann haben wir den Stadtrand von Donauwörth erreicht. Die Achse der historischen Altstadt zwischen dem Rathaus und dem Fuggerhaus ist die Reichsstraße mit den Patrizierhäusern. Wir folgen diesem wunderschönen Straßenzug und überqueren die Donau Richtung Augsburger Straße. Am Anfang von Nordheim biegen wir links ab, überqueren die Autobahn und fahren in südöstlicher Richtung auf Wirtschaftswegen bis wir Hamlar erreichen. Wir unterqueren die Bahnlinie und Bundesstraße und biegen danach gleich links ab Richtung Rain. In einem großen Bogen passieren wir über eine Brücke den Lech und erreichen kurz danach den Ortseingang der Blumenstadt Rain. Hier befindet sich die Firmenzentrale der Dehner Gartencenter. Der große Schaupark und die Gewächshäuser mit den vielen bunten Blumen ist ein Besuch wert.
In der Hauptstraße von Rain stoßen wir auf ein einzigartiges denkmalgeschützes Ensemble mit Bürgerhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Majestätisch zeigt sich das Rokoko-Rathaus in unmittelbarer Nähe zu unserer Unterkunft.       

Übernachtung im Hotel Mayinger, Hauptstraße 53, 86641 Rain
Tel. 09090-3521  

5. Tag von Rain nach Augsburg (48 km)

Entlang der schönen Dehner Parkanlage, versorgt mit Proviant für die Mittagsrast, lassen wir Rain hinter uns liegen und radeln ein Stück der Friedberger Ach entlang auf der rechten Seite des Lech Richtung Thierhaupten. Vorbei an Feldern und durch kleine Waldstücke führt die Route stets eben auf Wirtschaftwegen. Wir passieren Oberpaiching und Münster und erreichen mühelos Thierhaupten. Eine kurze Einkehr im kleinen aber feinen Biergarten des Klostergasthofs ist empfehlenswert. Für die Weiterfahrt wählen wir die Überfahrt auf die andere Seite des Lech wo wir direkt am Lech entlang fahren. Kurz hinter Meitingen, direkt am Radweg, befindet sich ein kleines Naturfreundehaus mit Freizeitgelände, ideal für die Mittagsrast im Schatten der Bäume. Zur Erfrischung bietet sich ein Bad im Lech an, der über ein breites, flaches Ufer leicht zu erreichen ist.
Nach so viel Wellness geht die Tour weiter durch das Naturschutzgebiet Lech Richtung Augsburg.  In Gersthofen, kurz vor Augsburg, führt der Weg wieder auf die andere Seite des Lech. Dort radeln wir weiter am Lech entlang bis zur MAN-Brücke, eine von etwa 530 Brücken im Stadtgebiet von Augsburg. Hier überqueren wir nochmals den Lech und radeln durch die Stadt zu unserer heutigen Herberge.

Übernachtung im Hotel Ost am Kö, Fuggerstraße 4-6, 86150 Augsburg
Tel. 0821-502040  

6. Tag von Augsburg nach Herrsching  (56 km)

Vorbei am Botanischen Garten und dem Zoo, entlang dem Siebenbrunner Bach, Richtung Meringerau, Haunstetten, lassen wir den Mandichosee mit der Staustufe 23 links liegen und folgen dem Lochbach bis zur Staustufe 22. Hier verlassen wir den Radweg der Romantischen Straße, wechseln auf die rechte Seite des Lech und fahren durch das untere Lechfeld Richtung Prittriching. Über Winkl gelangen wir zur Mittagszeit in den kleinen Ort Pestenacker. Dort kehren wir im schönen Biergarten des "Gasthof zur Post" ein, genießen das gute Mittagessen und das kühle Weizenbier unter dem Schatten der großen Kastanienbäume.
Für die weitere Tour Richtung Ammersee wählen wir die Route über Wallershausen, Geltendorf, Türkenfeld und Eching. Nach Eching folgen wir dem Weg Richtung Inning und gelangen in Stegen an den Ammersee. Hier gehen wir an Bord eines der Linienschiffe und erreichen nach einer kurzen Überfahrt unserer Tourziel Herrsching am Ammersee.   


Übernachtung im Hotel zur Post, Andechs Straße 1, 82211 Herrsching am Ammersee
Tel. 08152-396270  

7. Tag Rund um den Ammersee (56 km)

Wer immer die Gelegenheit hat sollte sich die Tagestour rund um den Ammersee nicht entgehen lassen. Natürlich muss man nicht den ganzen See umrunden. Durch den Linienverkehr der Personenschifffahrt ist auch eine kürzere Radstrecke mit der Rückfahrt über den Ammersee möglich.
Wir haben uns für eine ganze Umrundung entschieden und starten von Herrsching aus auf dem gut ausgeschilderten Seeradwegüber Breitbrunn Richtung Inning. Kurz hinter der Schiffsanlegestelle Stegen stoßen wir auf den Ammer-Amper-Radweg, der uns stets in Ufernähe über Schondorf, Utting, Riederau nach Dießen führt. Im schönen Biergarten vom Gasthaus Unterbräu machen wir unsere Mittagspause bei deftigem bayerischem Essen und einem frisch gezapften Weizenbier.
Gut gestärkt fahren wir bis kurz vor Raisting weiter und verlassen den Ammer-Amper-Radweg in linker Richtung. Bei Vorderfischen überqueren wir die Amper und beginnen mit der langen Anfahrt nach Andechs. Auf 4,5 km gewinnen wir 163 Höhenmeter und haben kurz vor Andechs, in der Gemeinde Erling den höchsten Punkt unserer heutigen Fahrt erreicht. Im Klostergarten von Andechs belohnen wir uns mit einem Andechser Bier und einer Portion Obazda.
Die anschließende Weiterfahrt ist nicht ganz ungefährlich und verlangt höchste Konzentration. Die letzten 2,5 km geht es mit 7-8% Gefälle in rasanter Abfahrt hinunter nach Herrsching am Ammersee. Wir erreichen unbeschadet mit etwas schweren Beinen unseren Ausgangspunkt der Tagestour.          

Übernachtung im Hotel zur Post, Andechs Straße 1, 82211 Herrsching am Ammersee
Tel. 08152-396270  

 
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